Die Profile werden im SCS Hobelwerk aus technisch getrockneter nordischer Fichte (ca. 15 % Holzfeuchte) hergestellt und anschließend werkseitig zweifach mit Rema woodProtect im Farbton Typ "R" beschichtet. Diese Vorvergrauung schützt das Holz dauerhaft vor Witterungseinflüssen und sorgt von Anfang an für eine gleichmäßige silbergraue Optik.
Die schwarze Feder (RAL 9005) erzeugt eine durchgehende schwarze Sichtfuge zwischen den Brettern, die den 3D-Effekt verstärkt. Die Nut-Feder-Verbindung sorgt für eine winddichte, geschlossene Fassadenfläche – im Gegensatz zu klassischen Profilen mit offenen Schattenfugen
Die Sortierung VEH TOP bezeichnet eine nachsortierte Ware mit etwa 60 % A-Sortierung und 40 % B-Sortierung. Typische Holzmerkmale wie Äste, Harzaustritte und feine Risse sind materialtypisch.
Wofür sind SCS Designline 3D-Fassadenprofile geeignet und wofür nicht
Geeignet sind die Profile für:
- Vorgehängte hinterlüftete Fassaden mit Kreuzlattung und 20 mm Hinterlüftung
- Moderne, individuelle Fassadengestaltung
- Carports, Gartenhäuser, Pergolen, Terrassenüberdachungen
- Sichtschutzwände, Trennwände, Abstellräume im Außenbereich
- Dachuntersichten und überdachte Außenbereiche
- Sockelverkleidungen (mit konstruktivem Holzschutz und ohne Bodenkontakt)
Nicht geeignet sind die Profile für:
- Horizontale Montage (Profile müssen immer vertikal montiert werden)
- Fassaden ohne Hinterlüftung (mindestens 20 mm Luftschicht erforderlich)
- Dauerhaft nasse Bereiche und direkten Bodenkontakt
- Tragende Konstruktionen (statisch relevante Bauteile)
- Innenbereich (Profile sind für Außenanwendungen optimiert)
Wichtig: Die Profile müssen immer vertikal montiert werden. Eine horizontale Montage ist nicht möglich und führt zu Wasserschäden. Für statische Berechnungen und konstruktive Nachweise kontaktieren Sie bitte einen Fachplaner oder Statiker.
Welche Probleme lösen SCS Designline 3D-Fassadenprofile gegenüber klassischen Fassadenprofilen?
Ungleichmäßige Vergrauung und Fleckenbildung
Unbehandelte Holzfassaden vergrauen unterschiedlich: Wetterseiten schneller und dunkler, geschützte Bereiche langsamer. SCS Designline 3D-Profile sind werkseitig zweifach vorvergraut. Die Fassade ist vom ersten Tag an gleichmäßig grau und bleibt ohne Nachbehandlung über Jahre farbstabil.
Insekten- und Vogelnestprobleme bei offenen Fugen
Klassische Profile mit offenen Schattenfugen bieten Insekten und Vögeln Nistmöglichkeiten. SCS Designline 3D-Profile sind durch die Nut-Feder-Verbindung winddicht und geschlossen montiert. Die schwarzen Sichtfugen sind rein optisch. Es befinden sich keine Hohlräume und keine Nistmöglichkeiten zwischen den Brettern.
Aufwändige UV-Unterspannbahnen entfallen
Bei offenen Fugen muss eine teure und aufwändige UV-beständige Fassadenbahn direkt hinter den Profilen montiert werden. SCS Designline 3D-Profile haben keine offenen Fugen. Die Fassadenbahn wird hinter der Grundlattung montiert und ist automatisch vor UV-Strahlung geschützt. So sparen Sie Materialkosten und Montageaufwand.
Moderne Optik statt klassischer Holzfassade
Klassische Profile wirken oft traditionell. SCS Designline 3D-Profile erzeugen durch unterschiedliche Bretterbreiten und schwarze Sichtfugen einen dreidimensionalen Effekt mit modernem, urbanem Charakter. Die vorvergraute Oberfläche unterstreicht die zeitgemäße Optik und die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten machen Ihre Fassade einzigartig.
Was unterscheidet SCS Designline 3D-Fassadenprofile von anderen Fassadenprofilen?
SCS Designline 3D vs. SCS Greyline Rhombusleisten
Wählen Sie DURApatina für höchste Ansprüche an Optik, Dauerhaftigkeit und Harzfreiheit. Wählen Sie Greyline für eine wirtschaftliche Lösung mit sehr guter Vorvergrauung und ein optisch ansprechendes Ergebnis.
DURApatina vs. unbehandelte Rhombusleisten
Beide Produktlinien sind werkseitig vorvergraut und bieten von Anfang an eine gleichmäßige graue Optik. Der Hauptunterschied liegt im Profil: SCS Greyline Rhombusleisten haben offene Schattenfugen und eine klassische Rhombusoptik. SCS Designline 3D-Profile haben eine geschlossene Nut-Feder-Verbindung mit schwarzen Sichtfugen und erzeugen einen modernen 3D-Effekt durch unterschiedliche Bretterbreiten.
SCS Designline 3D vs. unbehandelte Fassadenprofile
Unbehandelte Fassadenprofile vergrauen im Außenbereich natürlich, aber ungleichmäßig: Wetterseiten vergrauen schneller, geschützte Bereiche langsamer. Es entstehen Flecken und Farbunterschiede. SCS Designline 3D-Profile sind werkseitig vorvergraut und dadurch von Anfang an gleichmäßig grau. Die zweifache Beschichtung mit Rema woodProtect schützt das Holz dauerhaft und verhindert ungleichmäßige Verwitterung.
Hinweise zur Verarbeitung
Materialtypische Eigenschaften
Holz ist ein Naturprodukt. Farb- und Strukturunterschiede, Äste, Harzaustritte und feine Risse sind materialtypisch. Die Sortierung VEH TOP beinhaltet etwa 60 % A-Sortierung und 40 % B-Sortierung. Leichte Farbveränderungen durch Witterung sind natürlich und beeinträchtigen die Schutzwirkung nicht.
Verarbeitungshinweise
- Lagerung: Trocken, luftig und vor Bewitterung geschützt. Mit Zwischenlatten stapeln.
- Montage: Immer vertikal (nicht horizontal!). Auf Lattung 30 x 50 mm, Abstand 50-70 cm, mit Kegelkopfschrauben KGA. Profile vorbohren.
- Verschraubung: 68 mm Breite = eine Schraube pro UK, 95/145 mm = zwei Schrauben pro UK.
- Hinterlüftung: Mindestens 20 mm Luftschicht. Fassadenbahn hinter Grundlattung.
- Fugen: -5 mm an Brettstoßstellen.
- Deckfläche: Für 1 m² Wand benötigen Sie 1,33 m² (68 mm), 1,24 m² (95 mm) bzw. 1,15 m² (145 mm).
Wichtig: Nur vertikale Montage zulässig – horizontae Montage führt zu Wasserschäden!