Die erste dieser bauphysikalischen Eigenschaften ist die Wärmeleitfähigkeit – gemessen an dem sogenannten λ-Wert, der Aufschluss darüber gibt, wie gut ein Material dämmt. Dieser Wert bildet den Wärmestrom ab, mit der sich Wärme in einem Quadratmeter Dämmstoff verteilt und nach außen verloren geht. Umso geringer der Wert, desto geringer die Geschwindigkeit, desto bessere Dämmeigenschaften.
Eine weitere wichtige Eigenschaft der Dämmstoffe ist die spezifische Wärmespeicherkapazität. Dämmstoffe mit einer hohen Wärmespeicherkapazität können Temperaturspitzen besser abfedern. Je höher die Kapazität, desto besser ist der Schutz vor äußeren thermischen Einflüssen (Wasserdampfdiffusionswiderstand). Tritt beispielsweise im Winter ein Temperaturgefälle zwischen Raum- und Außentemperatur auf, entsteht Wasserdampf. Holzfaser-Dämmstoffe sind diffusionsoffen und feuchteregulierend, weshalb eine gewisse Menge an Feuchtigkeit durch sie aufgenommen und wieder abgegeben werden kann, ohne die Dämmwirkung der Holzfaser zu beeinträchtigen. Feuchtigkeit und Schimmel wird somit vorgebeugt. Außerdem sind unsere Dämmstoffe alle von offizieller Stelle als unbedenklich einzustufen, verleihen jedem Raum eine einzigartige Wohlfühlatmosphäre und ein gesundes Wohnraumklima.
Ein weiterer bauphysikalischer Begriff, der erwähnt sei, ist die Rohdichte. Je geringer die Rohdichte des Dämmstoffs, desto höher ist sein Wärme-Dämmwert. Dieses Gewicht je Kubikmeter Material kann aus statischen Gründen manchmal wichtig sein. Beim sommerlichen Wärmeschutz und Schallschutz ist eine größere Rohdichte von Vorteil. Zu guter Letzt definiert die dynamische Steifigkeit das Federungsvermögen des Dämmstoffes. Die schalldämmende Wirkung ist umso besser, je geringer der Wert ist. Die dynamische Steifigkeit ist dickenabhängig: Je dicker der Dämmstoff, desto geringer die dynamische Steifigkeit.